/ February 24, 2017/ 0 comments

Sansibar, das sind die Trauminseln im Indischen Ozean vor der Küste Tansanias mit weißen Sandstränden wie im Bilderbuch, blauem Wasser, Palmen, die sich im Wind wiegen, jede Menge Natur und bestes Wetter. Sansibar hat aber auch eine andere Seite. Auf dieser beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen 250 Dollar, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 54 Jahren, die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze und etwa 12% der Kinder leidet unter Mangelernährung.

Im Dorf Pwani Mchangani auf der Hauptinsel von Sansibar haben wir eine öffentliche Schule und eine private Nachhilfeeinrichtung in Fuoni, unter der Leitung von Hassan Hamoud, kennengelernt und ausgewählt für das Projekt „Laptops für Sansibar“. Beide Einrichtungen wollen wir mit Computern und ein paar anderen Dingen, die man in Schulen so braucht, ausstatten. Daher sammeln wir Sachspenden.
Für einen Eindruck, wie die Lebenssituation vor Ort ist, haben wir einen eigenen Beitrag verfasst von einem Touristen, der die Situation aus der Sicht unserer entwickelten welt beschreibt. Der Beitrag gibt einen guten Eindruck! Klicken Sie hier!

Im Dorf Pwani Mchangani auf der Hauptinsel von Sansibar haben wir eine öffentliche Schule und eine private Nachhilfeeinrichtung in Fuoni, unter der Leitung von Hassan Hamoud, kennengelernt und ausgewählt für das Projekt „Laptops für Sansibar“. Beide Einrichtungen wollen wir mit Computern und ein paar anderen Dingen, die man in Schulen so braucht, ausstatten. Daher sammeln wir Sachspenden.
Für einen Eindruck, wie die Lebenssituation vor Ort ist, haben wir einen eigenen Beitrag verfasst von einem Touristen, der die Situation aus der Sicht unserer entwickelten welt beschreibt. Der Beitrag gibt einen guten Eindruck! Klicken Sie hier!

Sansibar Schulprojekte

Wir wollen die beiden Schulen mit Computern ausstatten und damit Informatikunterricht und das Selbstlernen mit Lernmaterialien aus dem Internet ermöglichen!

Zwei Schulprojekte an einem Ort

PWANI MCHANGANI SCHOOL

 In der Pwani Mchangani School lernen 850 Kinder, in Klassen mitStärken von 50 bis 60 Schülerinnen und Schülern. Der Schulbesuch ist für die Kinder kostenlos und verpflichtend. Die Ausstattung der Schulen ist schlecht. Es fehlt an allem. Vor ein paar Jahren erhielt die Schule über eine Spendenaktion 17 Laptops. So konnten die Lehrer einen Computer-Raum einrichten. Doch sind 17 Laptops bei einer Klassengröße von 50 bis 60 Kindern natürlich nicht ausreichend.

OHED-CENTRE

Das Projekt wurde von Hassan Hamoud ins Leben gerufen. Es werden mehr als 120 Schüler, die aus armen Verhältnissen stammen, kostenlos unterrichtet. Da Hassan Humoud in der staatlichen Schule keinen guten Englisch-Unterricht bekommen hat, brach er die Schule ab. Eines Tages lernte er jemanden kennen, der ihm Englisch beibringen wollte. Dieser hat so lange auf ihn eingewirkt, bis Hassan zustimmte. Nach kurzer Zeit bekam er richtig Spaß am Lernen. Dadurch war er wieder motiviert, zur Schule zu gehen. Er bestand alle Examen mit guten Noten. Diese Erfahren brachte ihn auf die Idee, ein Nachhilfe-Projekt für Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen zugründen.

Das Projekt OHED-Centre wurde 2011 von Hassan, seinem Bruder Nourey und einigen Freunden ins Leben gerufen. Sie ist beim Justiz-Ministerium registriert. Mittlerweile arbeiten dort 22 Lehrer ehrenamtlich und unterrichten momentan 120 Kinder. 15 davon sind obdachlos, 65 sind Waisenkinder und 40 Kinder kommen aus Familien, die in ärmlichen Verhältnissen leben

Im OHED-Centre werden Kinder der Primary School in verschiedenen Fächern unterrichtet. Darüber hinaus besuchen Sie am Wochenende Bauernhöfe. Dort lernen die Kinder den Umgang mit Tieren und Pflanzen. Das Ziel des Projektes ist es mit gebrauchten Laptops mit wenig Aufwand eine große Wirkung vor Ort zu erzielen. In der Regel haben Unternehmen aber auch private Bürger noch ältere Computer und Laptops herumliegen, die aufgrund des Alters nicht mehr Verwendung finden, die aber in anderen Teilen der Welt noch gute Dienste verrichten können. Diese wollen wir sammeln und dort hin bringen, wo sie noch gut genutzt werden können.

In den beiden Schulen auf Sansibar wollen wir Computerräume ausstatten, um die Arbeit mit dem Computer zu unterstützen und den Kindern und Jugendlichen bessere Lernmöglichkeiten zu erschließen. Das Internet bietet heute viele Lernangebote auf den unterschiedlichen Niveaus, die über einen Computer und den Zugangzum Internet erreicht werden können. Mit der Omni-Academy setzen wir genau hier an.

Für die Omni-Academy wird das privat geführte OHED-Centre ein weiterer Partner bei der Entwicklung der eigenen Lernplattform werden. Mit den gewonnenen Partnern vor Ort entwickeln wir gezielt die Lernangebote, die benötigt werden. Wir wollen die beiden Schulen mit Computern ausstatten und damit Informatikunterricht und das Selbstlernen mit Lernmaterialien aus dem Internet ermöglichen!

Dazu wollen wir 90 Computer sammeln und mit 30 Stück den Computerraum an der öffentlichen Schule ausstatten und mit 60 einen Computerraum im OHED-Center.

Spenden bitte gut und sicher verpackt senden an
„Laptopsfür Sansibar“,
c/o Everhards GmbH,
Mühlgrabenstraße4,
53340 Meckenheim

WennSie uns als Firma Laptops in größeren Mengen spenden wollen, geht das auch! Wir haben einen Partner gewonnen, der Ihre Laptops nach  allen datenschutzrechtlichen Notwendigkeiten bearbeitet und dafür entsprechend zertifiziert ist. Gerne senden wir Ihnen hierzu mehrInfos zu. Wenden Sie sich an Wolfram Theymann unter hello@omni-academy.org.

Wie geht es dann weiter?

  • Bis zum 15.7.2017 sammeln wir und beginnen dann die Organisation des Transports. Hier haben wir einen erfahrenen Spediteur, der für Bon Secours, unserem Projektpartner, bereits mehrere Transporte von Krankenhausgütern nach Kamerun durchgeführt hat und auch die Zollformularitäten erledigt. Die Finanzierung des Transports ist bereits durch Spenden gesichert.
  • Da wir auch Schulmöbel und die eine oder andere Tafel sammeln wollen, wissen wir noch nicht, wie voluminös der Transport sein wird. Von ein paar Plätzen für Gitterboxen bis zu einem ganzen 20-Fuß-Container ist noch alles drin. Daher kann der Transport erst organisiert werden, wenn das Volumen absehbar ist.
  • Die zeitliche Planung sieht den Transport für August/September vor. Der Transport als auch vor allem die Zollformalitäten brauchen dann auch noch mal ihre Zeit.
  • Wir werden auf jeden Fall ausführlich über die Übergabe der Spenden berichten und Bilder und Videos dazu zeigen.
  • Sollten Firmen dazu spenden wollen, können wir gerne auch gemeinsam überlegen, wie wir zu Gunsten beider Seiten über das Projekt berichten können.
  • Im besten Fall sammeln wir sogar mehr als 90 Rechner. Diese würden wir dann für weitere Projekte dieser Art verwenden. Es gibt bereits verschiedene Kontakte in die Welt, wo wir ähnliche Projekte unterstützen können. Insofern sind wir nicht auf die 90 Rechner fixiert, es können auch mehr sein!

Wie kam das Projekt zustande?

Während eines privaten Urlaubs auf der Insel Sansibar, besuchte das Ehepaar Schorn unter anderem auch das Dorf Pwani Mchangani. Dort konnten sie sich ein Bild machen von der Armut, in der die meisten Menschen auf der Insel leben. Bei einer Einwohnerzahl von ca. 3500 Menschen, gibt es im ganzen Dorf nur drei Wasserstellen, an denen sich die Dorfbewohner mit Kanistern frisches Wasser zapfen können. Strom gibt es nur in einigen wenigen Häusern. Asphaltierte Straßen gibt es gar nicht.

Auch die öffentliche Schule konnte besucht werden und es ergab sich die Gelegenheit, mit dem Schulleiter zu sprechen. An der Schule werden 850 Schüler in Klassen von 50-60 Kindern unterrichtet. Das Schulsystem besteht aus sieben Grundschuljahren (Primary School -Alter 7-13 Jahre), gefolgt von vier Jahren weiterführender Schule (Secondary School – Alter 14-17 Jahre) und zwei Jahren erweiterter Stufe (A-Level – Alter 18-19). Die Ausstattung der Schule ist schlecht. Vor einigen Jahren gab es schon einmal eine Spendenaktion, über die die Schule damals 17 Laptops erhalten hätten. Bei einer Klassengröße von 50-60 Kindern sind 17 Laptops im Computerraum aber nicht ausreichend.

Die Führung durch das Dorf wurde von Hassan Hamoud begleitet. Er erzählte, dass er zusammen mit Freunden vor einigen Jahren ein privates Nachhilfe-Projekt ins Leben gerufen hätte. Im OHED-Centre werden Kinder, die aus ärmlichen Verhältnissen stammen, kostenlos unterrichtet. Dieses Projekt erhält keine staatliche Unterstützung und es fehlt praktisch an Allem.

Interessant war auch das Gespräch mit Hassan Hamoud, dem Inhaber der privaten Schule, mit dem eine gute Freundschaft entstand, auf der die weiteren Zusammenarbeit aufbauen soll. Hassan Hamoud ist unser Partner vor Ort, der die notwendigen organisatorischen Dinge während der Spendenaktion übernehmen und die Aktion filmisch dokumentieren wird. So ist sichergestellt, dass  die gesammelte Spenden auch wirklich den Schulen zugute kommen und nicht in irgendwelchen dubiosen Kanälen verschwinden. Hassan Hamoud soll darüber hinaus für dieOmni-Academy auch Sparringpartner bei der Entwicklung derLernplattform sein, damit es uns gelingt, unser Angebot auf denBedarf vor Ort abzustimmen. Ein Teil der gesammelten Laptops solldaher dem Schulprojekt OHED Centre von Hassan Humoud zu Gute kommen.

Wir werden über das Projekt an dieser Stelle ausführlich berichten und auch mit weiteren Bildern einen Einblick in die Situation vor Ort geben.

Wer sind die Projektpartner?

Projektpartner sind neben Omni-Academy, der gemeinnützige Verein Bon Secours Kamerun sowie der Verein WMFBARMHERZIGKEIT e.V. Deutschland, die gemeinsam die Sammelaktion durchführen, den Transport organisieren und finanzieren als auch die Entwicklung danach begleiten werden. Bon Secours hat noch eine eigene Webseite zu dem Projekt erstellt, wo Sie ggf. weitere und ähnliche Informationen zu diesem gemeinsamen Projekt finden.

Spenden

Sachspenden

Für die beiden Schulprojekte suchen wir rund 50 Laptops, Desktopcomputer (funktionstüchtig, mind. Betriebssystem „Windows 7“) und Zubehör um die Computerräume an den beiden Schulen auszustatten. Dazu suchen wir Material für die Vernetzung der Geräte (Netzwerkkabel, Switche).

  • PCs (funktionstüchtig, mind.Betriebssystem “Windows 7”)
  • Netzwerkkabel, Switche
  • Monitore (mindestens 17″)
  • Computer-Mäuse (am Besten mit Kabel
  • Scanner
  • Drucker
  • Fotokopierer
  • Beamer
  • Camcorder (Kamera)
  • Bleistifte (mittlere Härte)
  •  Kugelschreiber (blau, schwarz, rot)
  • Schreibhefte DIN A5 liniert
  • Lineale, Geo-Dreiecke
  • Zirkel
  • Radiergummis
  • Einheitliche T-Shirts (vielleicht mit Aufdruck des Projekts)
  • Schultische
  • Stühle
  • Tafeln

Spenden bitte gut und sicher verpackt senden an
„Laptops für Sansibar“,
c/o Everhards GmbH,
Mühlgrabenstraße 4,
53340 Meckenheim

Die Geräte werden vorher technisch überprüft, die Festplatten fachmännisch gelöscht und dann das Betriebssystem wiederaufgespielt.

Geldspenden

Bankverbindung Bon Secours Kamerun e.V.:
Raiffeisenbank Grafschaft
KTO. 743 031 – BLZ. 577 622 65
IBAN: DE67 57762265 0000 7430 31
BIC: GENODED1GR

“Zanzibar School-Project”

Damit wir Ihnen eine Spendenbestätigung übersenden können, bitten wir Sie Ihre komplette Postanschrift bei Ihrer Überweisung anzugeben. Die Spendenbestätigung wird Ihnen dann unaufgefordert übersandt.

Kontakt

Georg Schorn
Vettelhoven Straße 112 | 53501 Grafschaft-HolzweilerTelefon: +49– (0) 2641 – 34998 | Mobil: +49 – (0)171 – 2117700 ”

Wolfram Theymann
Ludwigstraße 1 | 68519 ViernheimTelefon: +49 –(0) 6204 – 6011041″ wt@omni-academy.org”

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